Warum unser Geld immer weniger wert ist

 

Wenn du dein Geld auf dem Konto liegen lässt, sieht es aus, als würde es sicher warten. Doch in Wirklichkeit verliert es Jahr für Jahr an Wert. Um zu verstehen, warum das so ist, schauen wir uns an, wie unser heutiges Geldsystem entstanden ist.

 

Früher: Geld war an Gold gebunden

 

Lange Zeit war Geld durch Gold gedeckt. Ein Dollar war also ein Versprechen: Du konntest ihn jederzeit gegen eine bestimmte Menge Gold eintauschen. Dieses System nannte man den Goldstandard. Der Vorteil: Geld war stabil, weil Gold nicht unbegrenzt vermehrt werden kann.

 

Wichtige Wendepunkte in der Geldgeschichte

 

  • 1913: In den USA wird die Notenbank „Federal Reserve“ gegründet.

  • 1929: Börsencrash. Millionen verlieren ihr Erspartes.

  • 1930er: Ende des Goldstandards innerhalb der USA. Goldbesitz wird verboten, und es wird neues Geld in Umlauf gebracht, um die Wirtschaft zu retten.

  • 1944: Das Bretton-Woods-Abkommen macht den Dollar zur Leitwährung der Welt. Andere Währungen hängen am Dollar. Der Dollar selbst ist noch an Gold gebunden.

  • 1971: Nixon hebt die Goldbindung endgültig auf. Von da an ist Geld nicht mehr durch Gold gedeckt, sondern nur noch durch Vertrauen.

  • Danach: Ölkrisen, Finanzkrisen, Bankenrettungen, Coronakrise. Jedes Mal fluteten Staaten und Notenbanken die Wirtschaft mit frischem Geld.
kaufkraft us dollar

 

Und heute? Noch mehr Schulden, noch mehr Geld 

 

Auch jetzt werden wieder Milliarden an neuen Schulden aufgenommen: Hilfspakete in der Corona-Zeit, Konjunkturprogramme, aktuell auch riesige Militär- und Subventionsausgaben. Egal wofür, das Muster ist immer gleich: Mehr Schulden, mehr neues Geld.

 

Was das mit deinem Euro zu tun hat 

 

Vielleicht denkst du: „Das betrifft doch nur den Dollar.“ Aber auch der Euro funktioniert genauso. Seit seiner Einführung im Jahr 1999 hat der Euro bereits rund 35–40 % Kaufkraft verloren. Beim Dollar ist es noch deutlicher: Seit 1913, also seit Einführung der Federal Reserve, hat er über 95 % seiner Kaufkraft eingebüßt.

Kurz gesagt: Ob Euro oder Dollar. Dein Geld verliert jedes Jahr an Wert.

 

Inflation: dein Geld verliert Kaufkraft 

Inflation bedeutet, dass Preise steigen. Nicht, weil Dinge plötzlich wertvoller sind, sondern weil dein Geld schwächer wird. Das Brötchen für 10 Cent von damals kostet heute 50 Cent. Dein Geldschein ist gleich, aber seine Macht ist kleiner geworden.

 

Was das für dich heißt 

Ob auf dem Konto oder später in der Rente. Dein Geld verliert durch dieses System ständig an Wert. Mit jedem neuen Schuldenpaket und jeder Krise sinkt die Kaufkraft weiter.

 

Raus aus dem Hamsterrad des Geldsystems 

Wenn du verstehen willst, wie du dich davor schützt, reicht Wissen allein nicht. Du brauchst einen Plan, der dich unabhängiger macht und dein Geld stärker. Dabei begleite ich dich: Gemeinsam entwickeln wir einen Sparplan, der zu dir passt und dich Schritt für Schritt freier macht.

Nach oben scrollen